Liebesschlösser an der Stadtmauer Neubrandenburg

In der beliebten Serie „Wo hängen Frischverliebte überall in MV gravierte Vorhängeschlösser in den öffentlichen Raum?“ nun endlich der Beitrag Neubrandenburgs. Und sogar ein recht origineller, denn anders als in Zingst oder Heringsdorf hängen die Dinger mal nicht an irgendeinem Ufer (obwohl es am Tollensesee garantiert auch Liebesschlösser gibt), sondern am Rande der Innenstadt – und zwar direkt an der Stadtmauer.

Nun kannste an jahrtausende alte Feldsteine keine Schlösser knüppern, doch die Neubrandenburger Mauer ist durchaus ein Flickwerk und an mancher Stelle sogar durch modernes Rüstzeug ersetzt. Und da hängen sie jetzt:

An einem Gerüst in der Stadtmauer in Neubrandenburg hängen seit Neuestem auch die allseits beliebten Liebesschlösser.
An einem Gerüst in der Stadtmauer in Neubrandenburg hängen seit Neuestem auch die allseits beliebten Liebesschlösser.

Die ungewöhnlichen Trainingsmethoden des Viktor Ponedelnik

Bevor die Europameisterschaft beginnt und allerortens dem hypermodernen Fußball und seinen hochoptimierten Helden gehuldigt wird, möchten wir daran erinnern, dass die Ronaldos, Ibrahimovics, Neuers und Müllers auch nur auf den Schultern von Giganten stehen.

Wie zum Beispiel auf denen von Wiktor Wladimirowitsch Ponedelnik, der bei der ersten Euro 1960 dass Team CCCP, also der Sowjetunion, im Finale gegen Jugoslawien (es ist das einzige WM- oder EM-Finale, wo beide Gegner als Land so nicht mehr existieren) mit seinem Tor in der 114. Minute den EM-Titel bescherte. Wahrscheinlich hatte er zuvor am Ufer des Asowschen Meeres einfach nur ausreichend Steine in die Luft gestreckt.

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Später wurde Ponedelnik – was auf Deutsch Montag heißt und nach dem Finale, das in Russland am Montag früh stattfand, entsprechend launige Schlagzeilen produzierte – Trainer, Sportjournalist und Berater des russischen Präsidenten. Und er blieb, so heißt es zumindest in einer Kurzbiografie aus dem Jahr 2003 über Ponedelnik, „все так же тверд в своих взглядах и пристрастиях в футболе“ („immer noch fest in seine Ansichten und Vorlieben im Fußball“).

Und wer von uns wollte so einen Satz im hohen Alter nicht mal über sich lesen?

(Zuerst erschienen auf Du gehst niemals allein)

James Brown ist tot, wer tötete John F. Kennedy, und wer zum Geier ist Elvis?

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Es ist 1991, meine Freundin ist weg und bräunt sich und du willst ein Mashup produzieren. Was tust du? Genau: Doppeltapedeck und ab dafür. So tat ich, und heraus kam dieses:

Als da also höchst simpel ineinandergemischt worden sind: „Who killed JFK“ von Misteria (Youtube, die beiden Produzenten Peter Ries und Wolfgang Filz waren mal in der Band von Sandra), „Who is Elvis“ von Phenomania (Youtube, die beiden Produzenten Jens Lissat und Ramon Zenker haben nicht umsonst einen eigenen Wikipedia-Eintrag) und dem nach wie vor knackigen Rave-Tango-Monster „James Brown is dead“ von L.A. Style (Youtube, dahinter steckt vor allem ein holländischer Chopin-Fan).

Weitere obskure Vertreter der „Wer ist tot und was macht eigentlich James Brown“-Mini-Serie des Technos der frühen 90er waren unter anderem „Helmut Kohl ist tot“ vom Trommeltänzer George Kranz, „James Brown has sex“ von Raimunda Navarro, „James Brown is still alive“ von Holy Noise, „Laura P. is dead“ von X.P.C., „Michael Jackson is in heaven now“ von Obscure FM oder auch die Singer/Songwriter-Neofolk-Hymne „Bruce Willis is dead“ von Mr. Oizo. Und ja, es waren merkwürdige Zeiten 🙂

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Und hier gibt’s noch mehr Kassettenschnipsel!

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