Schiefe Zahlen

Oder: Wie in der beschaulichen Adventszeit Neologismen geboren werden.

Heute ist der 1. Dezember, heute ist der Tag der Adventskalenderindustrie. Und es ist gut, dass es sie gibt. Denn gestern war der Abend der “Wie – ihr habt keine Adventskalender???”-*tränenkuller*-Töchter und “Futter bloß nicht die Weihnachtsschoko auf!!!”-Mütter. Dabei war das natürlich bloß ein Spaß – selbstverständlich haben wir Adventskalender.

Einen für jedes Kind. Und: einen für die Eltern. Von den Großeltern. Hurra! Aber nochmal: Einen. Für die Eltern. Zwei. Einen – zwei. Na?

Genau. Und dem Heinrich in seiner Gerechtigkeit-Ungerechtigkeit-Prägungsphase fiel es sofort auf: “Wer macht nun eigentlich euer erstes Türchen auf?” Als geborener Dienstleister hatte er dann auch gleich eine faire Lösung parat, und da er auf die Einschulung zusteuert und äußerst mitteilungsfreudige Zahlenkundige als Schwestern hat, sind ihm die Grundlagen der Mathematik nicht mehr fremd. So ward es dann auch beschlossen und verkündet:

“Mama macht die geraden Zahlen auf. Und Papa die schiefen Zahlen.”

leuchtfiguren

2 Kommentare zu 'Schiefe Zahlen'

  1. BigR sagt:

    mmmh, also bekommt mama dann den dicken schokokuss am 24.; und ich kann mir das gemecker über die vielen kalorien und deren wirkung anhören… ;-)

  2. selanger sagt:

    Das gäbe es wohl auch ohne Adventskalender. Oder?

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