Hallo, ich bin Sebastian, und ich schnüre nur noch mit Ian’s Knoten

Reden wir über Schnürsenkel.

Ohne das Internet wären Schnürsenkel vermutlich in den Top-Ten der Dinge gelandet, über die niemand, der nicht beruflich mit ihnen zu tun hat oder ein mittleres psychisches Problem sein eigen nennt, sich IRGENDWELCHE Gedanken machen würde.

Ja, das sind halt die Dinger, die die Schuhe fest und zu halten. Und?

Tja. Nun haben wir Netz. Und in ihm den australischen Informatiker Ian Fieggen. Der beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Schnürsenkeln und vor allem der Art und Weise, sie zu binden. Wessen Schuhe beispielsweise andauernd aufgehen, obwohl die Schnürsenkel fest gebunden waren, dem ist ein Besuch auf Ian’s Shoelace Site dringend zu empfehlen. Die Seite fühlt sich zwar wie 1998 an, ist aber ein wahres Schnürsenkel-Universum. Konrad Lischka hat das für Spiegel Online auch getan:

Dass man Jahre lang nicht darauf kommt, als Kind die falsche Schleifentechnik gelernt zu haben, verblüfft viele Besucher von Fieggens Seite. Einige schreiben ihm dann E-Mails wie Martin aus den Niederlanden, der die Schuhschleifen-Seite in einem Mountainbike-Forum entdeckte: “Was für eine Erleuchtung! Ich bin 31 und meine Schnürsenkel sind bis jetzt ständig aufgegangen. Nun weiß ich, warum.”

Ich jedenfalls schnüre meine Treter seit drei Jahren nur noch mit Ian’s Knoten, und die Welt ist seitdem eine bessere als zuvor. Es geht schneller, es hält besser, es sieht besser aus. Und was will man sonst von Schnürsenkelknoten erwarten?

(Hier hat das jemand auch schon mal aufgeschrieben.)

Ein Kommentar zu 'Hallo, ich bin Sebastian, und ich schnüre nur noch mit Ian’s Knoten'

  1. Monaco sagt:

    Probiert. Hat geklappt. Und jetzt habe ich eine Schnür-Alternative. Wie Anke Engelke sagte: Es ist gut, eine Wahl zu haben.

Wenn Kommentar - dann hier:

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