Schwarzweiß drucken mit dem Browser Chrome

white hole sun

Ist nicht immer ganz so einfach. Weil: Is so! Oder, wie es die TU Clausthal formuliert:

Genauso wie die PDF-Viewer-Funktion hat Google für Chrome einen eigenen Interpreter zur Druckausgabe geschrieben.

Und der funktioniere eben nicht immer richtig. Tja. Die Lösung: Statt STRG+P und über den farbophilen Chrome-Browser eben mit STRG+SHIFT+P über das Betriebssystem drucken und Farbtinte sparen.

Warum gibt es in Google Chrome keine Sidebar für Lesezeichen?

Es heißt ja immer wieder, dass es im Internet alles gibt. Alles! Das gilt auch für das Internet-Werkzeug, den Browser. Der Anwender darf wählen zwischen Internet Explorer, Mozilla Firefox, Opera, Safari – und Chrome, dem Google-Browser. Er braucht nur die Suchmaschinen anzuschmeißen und nach „Erweiterungen“ suchen und kann so für jedes Surf-Problem eine Lösung, für jeden Geschmack ein Design, für jede Freak-Idee eine Umsetzung finden.

Nun ist es so, dass mittlerweile viele Bildschirmarbeiter vor einem Breitwandscreen sitzen, der statt des alten 4:3-Seitenverhältnisses das breitere 16:9 oder 16:10 darstellen. Da die meisten Websites in ihrer Breite begrenzt sind, kleben sie im breiten Format unschön weit am linken Bildschirmrand. Kein Problem eigentlich, denn links lagern üblicherweise die eigenen Lesezeichen, übersichtlich in Ordnern sortiert. Die eigentliche Seite rutscht dadurch wieder brav in die Bildschirmmitte.

Außer bei Chrome.

Da gibt es sowas nicht. Nicht von Haus aus, nicht in Erweiterungen, nicht in Apps, gar nicht. Außer irgendwelche Hardcore-Frickler bekommt in Chrome niemand seine Lesezeichen an den linken Bildschirmrand geklemmt. Die Seiten kleben links am Rand, die Lesezeichen oben. Und wer ein paar mehr hat und sie in Ordnern und Unterordnern sortiert hat, darf sich durch Pop-up-Menüs hangeln, was auf Dauer keinen Spaß macht.

Und ich frage nun: Warum?

Natürlich habe ich im Netz gesucht, gefunden habe ich statt einer Lösung nur gefühlte 1,6 Millionen von verzweifelten Nutzerhilfeschreien. Meistgelesen: „Chrome ist toll, aber wenn die Lesezeichen nicht an die Seite dürfen, bleibe ich bei Firefox.“ Stellvertretend verlinke ich mal diesen Thread im Chrome-Hilfe-Forum.

In diesem Strang ist die Rede davon, dass eine API kommen soll, um entsprechende Browser-Erweiterungen zu ermöglichen. Das war allerdings vor fast einem Jahr, geändert hat sich bislang nichts. In diesem Zeitraum hat sich die Nutzung des Chrome-Browsers unabhängig von der Messungsmethode in etwa verdoppelt (Netmarketshare, Webanalyse).

Also nochmal: Warum?