Kategorien
Neubrandenburg

Die große Verwirrung auf dem Friedrich-Engels-Ring

175/365

Foto: Tom Wachtel via Flickr unter CC-Lizenz by-nc-nd

Zwei Teilnehmer des Stadtverkehrs in Neubrandenburg haben heute Morgen ziemlich blöd aus der Wäsche gekuckt. Ich weiß das, weil ich direkt hinter ihnen gefahren bin. Jetzt, nachdem sich der Schreck gelegt hat, dürften sie langsam anfangen, sauer auf diejenigen zu sein, die auf dem Friedrich-Engels-Ring Höhe Stargarder Tor die Straßenmarkierungen zu verantworten haben.

Der Nordkurier hatte bereits darüber geschrieben. Aufgrund der Dauerbaustelle war an der Abzweigung der B96 Richtung Berlin der Straßenverlauf geändert worden, um den Verkehr bestmöglich zu leiten. Von zwei Baustellen-Spuren ging es auf drei reguläre Spuren, dabei durfte die rechte Baustellen-Spur nur auf die rechte oder abbiegen, die linke Baustellen-Spur durfte auf die mittlere oder linke fahren.

So weit, so gut. Das Problem: … [… wird hier näher beschrieben]

175/365

Foto: Tom Wachtel via Flickr unter CC-Lizenz by-nc-nd

Zwei Teilnehmer des Stadtverkehrs in Neubrandenburg haben heute Morgen ziemlich blöd aus der Wäsche gekuckt. Ich weiß das, weil ich direkt hinter ihnen gefahren bin. Jetzt, nachdem sich der Schreck gelegt hat, dürften sie langsam anfangen, sauer auf diejenigen zu sein, die auf dem Friedrich-Engels-Ring Höhe Stargarder Tor die Straßenmarkierungen zu verantworten haben.

Der Nordkurier hatte bereits darüber geschrieben. Aufgrund der Dauerbaustelle war an der Abzweigung der B96 Richtung Berlin der Straßenverlauf geändert worden, um den Verkehr bestmöglich zu leiten. Von zwei Baustellen-Spuren ging es auf drei reguläre Spuren, dabei durfte die rechte Baustellen-Spur nur auf die rechte oder abbiegen, die linke Baustellen-Spur durfte auf die mittlere oder linke fahren.

So weit, so gut. Das Problem: Die Markierung hielt nicht. Das begann zu verwirren, denn ohne Markierung müsste die rechte Baustellen-Spur laut StVO auf die rechte und mittlere Spur fahren dürfen. Die Fahrer der rechten Baustellen-Spur hatten jetzt die Wahl: Fahre ich wie auch die letzten Tage und Wochen nur auf die rechte Spur, oder darf ich – wie es die regulären Straßenmarkierungen erlauben würden – auch auf die mittlere weiter geradeaus fahren.

Ich schätze mal, gerade die Neubrandenburger und die regelmäßigen Ring-Befahrer haben immer wieder auch ohne Markierung die ursprüngliche Variante praktiziert, wogegen Auswärtige stur das gefahren sind, was die Markierungen hergeben. Dass ein Straßenschild ein paar Meter vorher alles nochmal fein säuberlich aufdröselt, dürfte den meisten dabei egal sein.

Nun, die Markierungen wurden erneuert, rechte Spur nur nach rechts, alles war wieder im Lot. Jetzt aber ist die Markierung wieder ab, und prompt knallt es. Auto auf der rechten Spur fährt – nach Markierung –geradeaus, Auto auf der linken biegt – nach Erfahrung – auf die mittlere Spur und rammt das andere.

Niemandem ist etwas passiert, zumindest heute Morgen nicht. Aber irgendjemand muss sich jetzt schleunigst etwas einfallen lassen. Und wenn mich nicht alles täuscht, habe ich in anderen Städten auch schon Baustellenmarkierungen erlebt, die sich nicht nach ein paar Wochen von der Straße verkrümelt haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.