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Kantinös

Als ich vor einiger Zeit auch noch kantinös aß, gab es in der Woche Hühnerfrikasse, Kochfisch und Königsberger Klopse.

Das berichtet der Neubrandenburger Herdnerd in den in den Kommentaren drüben beim Ostblog. Und mehr sogar noch als das überschaubare kulinarische Programm freute mich das Wort kantinös, das mir bislang noch nicht unter die Augen gekommen war. Und damit scheine ich nicht alleine zu sein, die Suchmaschine fand gerade sechs Mal Kantinöses im Netz.

Und damit sich das ändert, sprüh’ ich’s an jede Wand: kantinös (ugs. für geschmacklich den Mittagessen in Betriebsgaststätten entsprechend)

Eine Antwort auf „Kantinös“

Wenn mir das passende Wort beim Schreiben eines Textes nicht einfällt, oder diejenigen, die hinpassen, irgendwie doch nicht die richtigen sind, dann denke ich mir eben ein neues Wort aus. Deutsch ist schließlich ein Baukasten, und seine Regularien lassen Neuschöpfungen zu. Mit den Endsilben -ös oder auch -esk kann man gern aus Substantiven Adjektive machen. Es hätte also auch kantinesk heißen können. 😉
Augenscheinlich war ich nicht der einzige, der auf die Idee gekommen bin. Liebhaber des Kantinenessens heißen dann übrigens kantinophil, die entsprechenden Hasser kantinophob.

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