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Die Spaßbad-Chroniken I – Der Einlass

„Spaßbad“ ist ja auch so ein Begriff …

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sicherheitstor

Foto: Rupert Ganzer via Flickr unter CC-Lizenz by-nc-sa

Es fängst schon damit an, dass der arme Familienbadetaschenträger beim Einlass die Familienbadetasche, die in der Regel Maße und Gewicht eines Kleinwagens erreicht, durch das topmodelbreite Einlass-Drehkreuz bugsieren muss. Das funktioniert natürlich nicht sofort, weshalb der Träger … [… ja was macht er denn?]

„Spaßbad“ ist ja auch so ein Begriff …

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Foto: Rupert Ganzer via Flickr unter CC-Lizenz by-nc-sa

Es fängst schon damit an, dass der arme Familienbadetaschenträger beim Einlass die Familienbadetasche, die in der Regel Maße und Gewicht eines Kleinwagens erreicht, durch das topmodelbreite Einlass-Drehkreuz bugsieren muss. Das funktioniert natürlich nicht sofort, weshalb der Träger, der bereits langsam in seinen Winterklamotten – denn in Spaßbäder geht man nicht im Sommer – zu schwitzen beginnt, die Tasche mühsam übers Drehkreuz hieven muss.

Leider hat in der Zwischenzeit die öffnende Wirkung der soeben für einen unverschämten Tagespreis erworbenen Eintrittskarte auf das Drehkreuz nachgelassen. Während der Familienbadetaschenträger den Badetaschenklotz also oben an ausgestreckten Armen bereits in der legalen Spaßbadezone in der Luft hält, knallt er unten mehrmals mit seinen Kniescheiben gegen dieses renitente Ding von Drehkreuz, das zu allem Überfluss jetzt Krawall schlägt und blinkt und piepst wie ein Rauchmelder auf Speed.

Daraufhin tauscht das meist bestens durchtrainierte, gekleidete und gelaunte juvenile Einlass-Personal augenrollende Blicke mit den Stammgästen in der Warteschlange, bevor es das Drehkreuz schließlich, deutlich hörbar seufzend, auf „Dösbaddel“ umprogrammiert und also die Familienbadetasche mitsamt seinem Träger endlich in die Umkleidekabinen entfleuchen kann.

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Es folgt eine Fortsetzung:
Teil II: Der Spind

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