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Die Spaßbad-Chroniken II – Der Spind

„Spaßbad“ ist ja auch so ein Begriff …

… und das geschah bisher.

– – –

Lockers

Foto: Damien du Toit via Flickr unter CC-Lizenz by-nc-sa

In den Umkleidekabinen angelangt, kommt es sogleich zum nächsten mit Spannung erwarteten Duell … [… wer gegen wen?]

„Spaßbad“ ist ja auch so ein Begriff …

… und das geschah bisher.

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Lockers

Foto: Damien du Toit via Flickr unter CC-Lizenz by-nc-sa

In den Umkleidekabinen angelangt, kommt es sogleich zum nächsten mit Spannung erwarteten Duell „Mensch vs. Maschine“: Was dient dieses Mal als Spindpfand? Üblich sind zwar Ein-Euro-Münzen, allerdings wurden auch schon 50-Cent-, Zwei-Euro-, Ein-D-Mark, Zwei-DDR-Mark- sowie Geldstücke aus Kaiser-Wilhelms-Zeiten oder karibischen Kleinststaaten gefordert, um die Familiengarderobe – also Jacken, Mützen, Schals, Oberteile, Unterhemden, Hosen, Strümpfe, Schlüpfer; und das mal Anzahl der Familienmitglieder, mithin etwa eine halbe Tonne Stoff – in einen halbmeterhohen und höchstens handbreiten Metallkasten zu pressen.

Ist dieses Meisterwerk der Ingenieurskunst vollbracht, fällt immer irgendeinem Unmündigen plötzlich und unerwartet ein, dass sein rechter Badelatsch da ja noch wohl zwischen sein muss. Und ohne den könne man schließlich ja auch gleich wieder nach Hause, man läse ja soviel darüber, und Fußkeime sind der Darth Vader der 10er-Jahre.

Während der Spindbevollmächtigte also in die Untiefen der Textilpressung hinabtaucht, hat sich das etwa zwei mal drei Meter große Umkleideräumchen mit jeweils zwei Familien im Ankunft- und Abfahrt-Modus gefüllt. Und das ist höflich formuliert, denn wenn sich innerhalb deines Intimbereiches mehr als zwei Menschen tummeln, die du gar nicht dorthin eingeladen hattest, kann schon mal das Unwohlsein auf einen kurzen Ortstermin vorbeikommen. Oder, noch deutlicher: Es ist scheißevoll.

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Es folgt eine Fortsetzung:
Teil III – Die Rutsche

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