Die geneigte Leserschaft

ge|neig|te Le|ser|schaft, die; -, -en (ugs. u. scherzh. Ausdruck für die Benutzer von mobilen Endgeräten, die sich derart ausdauernd und impertinent über ihre Smartphones beugen und das Internet leerlesen, dass sie – und Mutti hat es immer schon gewusst – demnächst einen fiesen Lesebuckel bekommen werden. Die saubere Abtrennung zu Lesern, die aus Altersgründen ähnlich krumm daherkommen, ist gerade in Hotspots des demografischen Wandels wie beispielsweise Mecklenburg-Vorpommern nicht immer einfach. Hiesiege Schreiber sollten demnach fleißig an beide Zielgruppen – also die Geeks und die Greise – denken, wenn sie künftig ihre Worte an die geneigte Leserschaft richten.)

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